Bücher für Informatiker
Dalheimer & Günther:
kurz & gut
Dieses preisgünstige Büchlein (136 Seiten, Format < A5) bietet einen guten, grundlegenden Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von und Vorgehensweisen für die Arbeit mit
. Text- und Formelsatz sowie Basisumgebungen werden ebenso erklärt wie Gleitobjekte, Tabellen und Literaturverweise. Natürlich ist es in all dem nicht komplett, dafür kann man es immer dabei haben und die wichtigsten Sachen mal eben nachschlagen. Da die Inhalte wohlsortiert präsentiert werden, ist für die einfachen Dinge Nachschlagen doch erheblich schneller als eine Suche im Web, die öfter zur Suche nach der Klammer im Codehaufen gerät. Mit diesem Buch in der Tasche bekommt man seine ersten Dokumente mit
und Routineaufgaben auf jeden Fall schmerzfrei hin.
(O’Reilly Verlag, Auflage 3, 2008, ISBN 978-3-89721-542-9)
Parr, Terrence: The ANTLR Reference
Dieses Buch ist Leitfaden und Dokumentation zu Parrs ANTLR und eine taugliche Einführung in die Welt der (LL-)Parser zugleich. ANTLR ist ein Compilergenerator, der hauptsächlich auf die alltägliche Arbeit mit domänenspezifischen Sprachen und Nutzbarkeit ausgerichtet ist. Jeder, der das Tool benutzen möchte (und das kann ich nur empfehlen), sollte dieses Buch zumindest einmal quergelesen haben. In einem lockeren Stil führt Parr alles vor, was ANTLR hergibt, und erklärt auch, wann, warum und wie gut es funktioniert. In eigenen Kapiteln geht er auf fortgeschrittene Aspekte wie Fehlerbehandlung, syntaktische und semantische Prädikate und die Theorie hinter dem LL(*) Algorithmus ein. Für solche, die schnell mit ANTLR produktiv sein wollen, gibt es eigens ein Kapitel, das im Schnelldurchlauf alle Aspekte anreißt.
(Pragmatic Programmers, 2007, 978-0978739256)
Schöning, Uwe: Theoretische Informatik – kurzgefasst
Dieses Buch umfasst die Themenkomplexe um Automatentheorie und Formale Sprachen, Berechenbarkeitstheorie sowie Anfänge der Komplexitätstheorie. Der Inhalt ist wohl sortiert, gut zusammengefasst und ansprechend notiert und formuliert. Insbesondere fasst Schöning sich meist sehr kurz, was dem schnellen Nachleser entgegen kommt. Das Buch wird von vielen Dozenten zu recht als Vorlesungsbegleiter im Grundstudium empfohlen; auch die Handlichkeit des Buches ist hier von Vorteil.
(Spektrum Akademischer Verlag, Auflage 5, März 2008, ISBN 3-8274-1824-0)
Krüger, Stark: Handbuch der Java-Programmierung
Um Java wird ein Informatikstudent zur Zeit wohl kaum vorbeikommen. Wem die API und Tutorials von Sun direkt nicht reichen, möchte vielleicht zu einem Buch greifen. Das Handbuch ist ein ziemlich gutes und vollständiges Javabuch, das sich vor allem an Leser richtet, die schon einmal mit irgendeiner Sprache programmiert haben. Die Autoren reißen fast jeden Aspekt der Entwicklung mit Java an und bringen immer Codebeispiele, die sich auch ausführbar auf einer mitgelieferten DVD finden. Das Buch eignet sich sowohl zum Nachschlagen als auch zum Erlernen von Java. Bemerkenswert ist noch, dass das Buch kostenlos online zum Download steht.
(Addison-Wesley, Auflage 5, 2007 ISBN 3-8273-2373-8)
Wilf, Herbert: generatingfunctionology
Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die Eleganz und Stärke von Erzeugendenfunktionen, die ein Mittel zur Lösung vielfältiger Probleme sind. Nachdem Wilf dem Novizen die Theorie der formalen Potenzreihen vermittelt hat, stellt er einige allgemeine Lösungsstrategien mit Erzeugendenfunktionen vor, darunter die Exponential Formula und die Methode Snake Oil. Jedes Verfahren wird zunächst motiviert und hergeleitet, um anschließend auf einige Beispiele unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades losgelassen zu werden. An jedes Kapitel schließt sich eine stattliche Menge an Übungsaufgaben an, zu denen in den Anhängen Lösungen geliefert werden. Das Buch eignet sich anscheinend sowohl als Einstiegslektüre in die Thematik als auch als Nachschlagewerk. Eine kostenlose Ausgabe der zweiten Auflage gibt es außerdem auf der Homepage von Wilf.
(A K Peters, Auflage 3, 2005 ISBN 978-1-56881-279-3)